22.01.2026
Aufruf zum Warnstreik und zur Demonstration
am 10. Februar 2026
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben entschieden, alle tarifbeschäftigten GdP-Mitglieder erneut zum Warnstreik
aufzurufen – dieses Mal am 10. Februar 2026.
Wir stehen wieder am Anfang eines
entscheidenden Kampfes für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung.
Wir wollen dieses Jahr wieder ein starkes Signal setzen und unsere Tarifkräfte mobilisieren!
In Schleswig-Holstein haben wir das Potenzial, etwas zu bewegen – lasst uns zeigen, dass wir gemeinsam stark sind. Wir bitten daher alle Kolleginnen und Kollegen im Landesvorstand sowie alle Vertrauensleute um tatkräftige Unterstützung, um die Tarif-Mitglieder vor Ort zu motivieren und zu mobilisieren.
Mut zum Streik – Es gibt keinen Grund zur Angst!
Der Streik ist ein verbrieftes Grundrecht, geschützt durch Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes. Niemand muss Angst vor Repressalien haben. Die finanziellen Fol-gen des Warnstreiks sind durch die Streikunterstützung des GdP-Bundes abgedeckt, sofern eine Anmeldung am Streiktag in Kiel erfolgt und die Entgeltabrechnung des Vormonats vorliegt.
Treffpunkt und Aktionen am Streiktag
Wir treffen uns am 10. Februar um 10.00 Uhr vor dem Gewerkschaftshaus/Legienhof in Kiel. Dort erwarten uns nicht nur die offizielle Streikliste, sondern auch zahlreiche Aktionen wie das Malen von Transparenten. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Außerdem übernehmen wir Fahrtkosten in Bussen, Bahnen und Sammeltransporten, ebenso wie Benzin- und Parkkosten.
Für euer leibliches Wohl mit Suppen und Würstchen sowie heißen Getränken sorgen wir. Beteiligt euch an den zahlreichen Aktionen im Gewerkschaftshaus.
Streikgeld wird für Mitglieder der GdP gezahlt.
Der Demonstrationszug zum Landeshaus
Ab 14.00 Uhr erwarten wir die Beamten und Versorgungsempfänger am Legienhof, die nicht an der Streikaktion teilnehmen können, aber unsere Solidarität trotzdem unterstützen möchten. Sie werden dort für den Demozug ausgestattet, bevor wir gemeinsam mit Trommeln, Fahnen und den Kolleginnen und Kollegen von Verdi, GEW und IG BAU zum Landeshaus marschieren. Der Demonstrationszug beginnt um 14.30 Uhr. Die Abschlusskundgebung wird dann ab 15.30 Uhr stattfinden. Hier brauchen wir unbedingt eine starke Präsenz, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen – insbesondere bei der zuständigen Finanzministerin Silke Schneider!
Was ist am Streiktag zu beachten?
- Anmeldung: Damit ihr Streikgeld erhalten könnt, müsst ihr euch am Streiktag ab 10.30 Uhr in Kiel in die offizielle Streikliste eintragen.
- Keine Angst vor Repressalien: Denkt daran, Streiken ist ein Recht! Niemand muss befürchten, für seine Teilnahme Nachteile zu erleben. Wir setzen uns gemeinsam für unsere Rechte ein!
- Verhaltet euch solidarisch: Bitte nehmt Rücksicht auf alle Streikteilnehmer*innen und seid aufgeschlossen für die gemeinsamen Aktionen.
- Vorbereitung auf den Demonstrationszug: Wer als Beamter oder Versorgungsempfänger nicht streiken darf, kann sich trotzdem solidarisch zeigen! Kommt ab 14.00 Uhr zum Legienhof, nehmt Fahnen, Pfeifen oder Regenschirme entgegen und schließt euch uns im Demonstrationszug zum Landeshaus an.
Mobilisiert Kolleginnen und Unterstützerinnen! Lasst uns alle vor Ort aktiv werden und auch Kolleg*innen ansprechen, die bisher nicht organisiert sind – jeder ist willkommen!
Gemeinsam machen wir uns stark! Es wird ein erfolgreicher Tag für uns alle – und ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu besseren Arbeitsbedingungen und gerechteren Löhnen!
Auf einen erfolgreichen 10. Februar 2026!
Wichtige Hinweise zur Teilnahme:
- Arbeitsantritt & Abmeldung: Ein Arbeitsantritt in der Liegenschaft sowie eine Abmeldung bei der Führungskraft sind nicht erforderlich. Während einem Streik ruhen alle Arbeitspflichten.
- Streikgeld: GdP-Mitglieder erhalten schon ab dem ersten Tag der Mitgliedschaft den vollständigen Netto-Entgeltausfall als Streikgeld. Voraussetzung für die spätere Auszahlung ist die Eintragung auf der Streikliste bei der Kundgebung / Streik wichtig.
- Beamtinnen und Beamte dürfen nicht streiken, können aber im Rahmen von Freizeitausgleich mit demonstrieren.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme!
