11.08.2026
GdP MV wirkt: Bearbeitungszeiten bei der Beihilfe deutlich verbessert
Beihilfe: Jetzt geht’s deutlich schneller
Beharrlichkeit zahlt sich aus. Die Bearbeitungszeiten beim Landesamt für Finanzen haben sich deutlich verkürzt. Nach aktuellem Stand werden Beihilfeanträge innerhalb von rund zweieinhalb Wochen bearbeitet. Das ist ein großer Erfolg und eine sehr gute Entwicklung für alle Beihilfeberechtigten.
Die AG Beihilfe hat die Situation über einen längeren Zeitraum intensiv begleitet, Mitglieder befragt, auf bestehende Schwierigkeiten aufmerksam gemacht und das Thema in zahlreichen Gesprächen immer wieder aufgegriffen. Beim „Forum Gute Arbeit“ der SPD Mecklenburg-Vorpommern erklärte die Landesvorsitzende gegenüber dem Chef der Staatskanzlei die Beihilfebearbeitung zu einem der dringlichsten Anliegen. Die Botschaft war klar: Es braucht spürbare Verbesserungen, die bei den Beihilfeberechtigten tatsächlich ankommen.
Auch bei der Anhörung im Finanzausschuss des Landtages und in Gesprächen im Finanzministerium wurden unter anderem die langen Bearbeitungszeiten thematisiert. Zugleich wurde über die vom Landesamt für Finanzen eingeleiteten Maßnahmen informiert. Dazu gehörten die Bewältigung der Startschwierigkeiten bei der Umstellung auf das neue Beihilfe-MV-Portal, die personelle Verstärkung zum Abbau der aufgelaufenen Anträge und eine stärkere Konzentration der Beschäftigten auf deren Bearbeitung.
Heute zeigt sich, dass die gemeinsamen Anstrengungen wirken. Der Bearbeitungsstand von rund zweieinhalb Wochen ist ein starkes Ergebnis. Dafür gebührt den Beschäftigten im Landesamt für Finanzen unser ausdrücklicher Dank und unsere Anerkennung. Sie haben die Umstellung auf ein neues Verfahren bewältigt und zugleich mit großem Einsatz die aufgelaufenen Anträge abgearbeitet. Diese Leistung verdient Respekt.
Anträge, die über das neue Beihilfe-MV-Portal oder auf dem Postweg eingehen, werden inzwischen teilautomatisiert bearbeitet. Liegen alle erforderlichen Unterlagen vollständig vor, können auch kleinere Rechnungsbeträge zügig einer Auszahlung zugeführt werden.
Von der Einreichung eines Beihilfeantrags per E-Mail ist abzuraten. Die E-Mail ist kein qualifizierter Zugangskanal für Beihilfeanträge und entsprechende Eingänge werden nachrangig bearbeitet. Dieser Weg ist vor allem für ergänzenden Schriftverkehr oder sonstige Anliegen vorgesehen. Empfohlen werden die App oder die Webanwendung des Beihilfe-MV-Portals.
Eine Verpflichtung zur digitalen Einreichung besteht nicht. Die Vorteile des neuen Verfahrens werden jedoch zunehmend sichtbar. Die teilautomatisierte Bearbeitung kann Abläufe beschleunigen und zu einer schnelleren Auszahlung beitragen.
Gerade Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger haben sich auch in den vergangenen Monaten direkt an uns gewandt, ihre persönliche Situation geschildert und um Unterstützung gebeten. Die Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter in den Kreisgruppen können bei Bedarf den Einstieg in das neue digitale Verfahren begleiten. Auch die AG Beihilfe steht weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Nach der deutlichen Verkürzung der Bearbeitungszeiten geht es nun darum, diese positive Entwicklung gemeinsam zu verstetigen. Dazu gehören weiterhin verlässliche Bearbeitungsabläufe, eine gute Qualität der Entscheidungen und erreichbare Kontaktmöglichkeiten für besondere oder zeitkritische Anliegen. Wir sind zuversichtlich, dass auch diese Punkte im weiteren Prozess konstruktiv aufgegriffen werden.
Das Thema Beihilfe geht jedoch über die Bearbeitungszeiten hinaus. Auch die für unsere Mitglieder wichtigen Fragen rund um Pflege, Direktabrechnung und Festbeträge wird die AG Beihilfe weiterhin im Blick behalten und die Erfahrungen der Betroffenen in die Gespräche einbringen.
Die AG Beihilfe wird die gesamte Entwicklung aufmerksam und unterstützend begleiten. Sie bleibt eine verlässliche Interessenvertretung für alle beihilfeberechtigten Mitglieder.
