07.10.2026
40 Stunden im Polizei-Schichtdienst - Bremen muss Vorbild für Hamburg sein
Vor der Entscheidung am 14. Oktober warnt die GdP Hamburg vor zusätzlicher Belastung und Personalabbau durch die Hintertür.
Die GdP Hamburg lehnt die geplante Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden und die Streichung des Arbeitszeitverkürzungstags ab. Für den besonders belastenden Polizei-Schichtdienst fordert sie mindestens eine verbindliche Ausnahme nach Bremer Vorbild.
Lars Osburg, Landesvorsitzernder der GdP Hamburg stellt eindeutig klar: „Die SPD muss sich entscheiden: Steht sie zu ihren Beschäftigten oder macht sie weiter Stimmung gegen das Beamtentum? Der SPD-geführte Senat in Bremen schützt den Schichtdienst aus Gesundheitsgründen. Hamburg will dagegen die Arbeitszeit verlängern und zugleich den Arbeitszeitverkürzungstag streichen. Wer fehlendes Personal durch mehr Arbeitszeit ersetzen will, spart auf Kosten unserer Kolleginnen und Kollegen - mit ihrer Lebenszeit. Hamburg muss am 14. Oktober nachziehen: 40 Stunden im Schichtdienst.“
„In der warmen Amtsstube lässt sich leicht eine zusätzliche Arbeitsstunde beschließen. Ausbaden müssen das diejenigen, die nachts, am Wochenende und an Feiertagen auf der Straße den Kopf hinhalten“,GdP-Landesvorsitzender Lars Osburg
